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zip-fm vom 16.02.2012

        
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Brief description Freihandelsabkommen zwischen China und der Schweiz -welche Rolle spielen Menschenrechte?
neue iranisches Atomprogramm - Krieg als einzige Konsequenz?
Sächsische Heime für AsylbewerberInnen haben in einem Test schlecht abgeschnitten. Eine Bewertung der Ergebnisse durch die Initiative gegen Isolation
Rechte Politik in Ungarn - ein Kommentar
Type Magazin
Language deutsch
Subject area Politics/Information, Environment, Labour, International, Economy/Society
Series zip-fm - Gesamtsendung
Production Date 16.02.2012
Author/s jochen
Radio Radio Unerhört Marburg (RUM) 90,1 MHz
Rudolf-Bultmannstraße 2b
35039 Marburg
fon: 06421/683265, fax: 06421/961995
mail(at)radio-rum.de
Length 28:47 minutes
Name/Size 20120216-zipfmgesam-46497.mp3 / 26992 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 128 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 16.02.2012/22:19
Lizenz
Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
Creative-Commons Lizenzvertrag
Script Hallo und herzlich willkommen zur Zipfm Ausgabe vom 16. Februar

moderiert und zusammengestellt von Radio Unerhört Marburg

China und die Schweiz verhandeln über ein Freihandels-Abkommen. Was verspricht sich die Schweizer Regierung davon und welche Forderungen stellen Nichtregierungsorganisationen?

Ist Krieg die einzige Konsequenz auf das iranische Atomprogramm? Jüngst hat die iranische Führung neue Atomprogramme angekündigt und damit Ängste vor einer Atombombe geschürt.

Das AsylbewerberInnen nicht wirklich gastlich in Deutschland aufgenommen werden ist längst bekannt. Kürzlich wurde ein Heim-Tüv in Sachsen Anhalt durchgeführt. Zwei Duschen für mehr als 40 Menschen sind in einem Heim Standard.

Ungarn driftet immer weiter nach rechts. Es mehren sich Nachrichten von rassistischen Übergriffen, antisemitischer und antiziganistischer Propaganda und autoritärer Medienkontrolle. Ist das eine Überraschung?




Freihandelsabkommen mit China – Menschenrechte?

Das Freihandelsabkommen mit China geht in die nächste Runde:
Eine Schweizer Delegation verhandelt derzeit wieder in Peking.
Der wirtschaftliche Nutzen dieses Freihandels-Abkommens ist unbestritten:
Ein verbesserter Zugang der Schweiz zu einem der am stärksten wachsenden Märkte der Welt.
Dieser Markt ist aber auch geprägt von prekären Arbeitsbedingungen, Menschenrechtsverletzungen und geringen Umweltstandards.
Nicht nur Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen verlangen deshalb, dass auch diese Aspekte im Freihandelsabkommen berücksichtigt werden.
Ein Beitrag von Wilma Rall Rabe


Die iranische Führung hat am 33. Jahrestag der islamischen Revolution neue Projekte in Sachen Atomprogramm angekündigt. Da das Land unter Verdacht steht an nuklearen Waffen zu arbeiten ist es mehr als verständlich, dass sich Israel dadurch bedroht fühlt. Um einen nuklear bewaffneten Iran zu verhindern ist ein präventiver Militärschlag Israels nicht auszuschließen. Radio Corax hat zur aktuellen Situation in Nahost nachgefragt.

In Sachsen gilt für AsylbewerberInnen nach wie vor das Sachleistungsprinzip, was in wenigen Landkreisen noch bedeutet, daß die Betreffenden mit Gutscheinen statt mit Bargeld z.B. einkaufen können. Aber nicht nur mit Gutscheinen erschwert der Staat das Leben von AsylbewerberInnen. Heimunterkünfte in privater Trägerschaft sollen kosten sparen, führt aber für die Menschen zu unwürdigen Lebenssituationen. Im Dezember wurde der so genannte Heim-TÜV vom Sächsischen Ausländerbeauftragten Prof. Dr. Martin Gillo veröffentlicht. Dabei sind alle vier Heime in Sachsen schlecht bewertet worden. Was die Initiative gegen Isolation von den Ergebnissen hält hat Radio Blau in Erfahrung gebracht.



Die Meldungen über Ungarn reißen nicht ab. Seit der Übernahme der Regierung durch den rechts-konservativen Fidez-Politiker Viktor Orban mehren sich Nachrichten von rassistischen Übergriffen, antisemitischer und antiziganistischer Propaganda und autoritärer Medienkontrolle. In den letzten Wochen drangen immer wieder verstörende bis skurrile Meldungen aus dem Land, das gerade am Rande des wirtschaftlichen Zusammenhangs steht, zu uns. Die bürgerlichen Medien scheinen überrascht von der dramatischen Entwicklung vor Ort - Marius Meier Radio Z erklärt in einem Kommentar, warum man keineswegs von einer Überraschung sprechen kann.

 
                
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