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[Zip-FM] vom 26.10.2005

        
  im internen Bereich Warum befindet sich dieser Beitrag im internen Bereich? Dass freie-radios.net einen internen Bereich einführen musste ist der Copyright-Rechtslage in diesem Land geschuldet: Auch Radiobeiträge im nichtkommerziellen Bereich werden von der Unterhaltungsindustrie nicht als Kultur-, sondern als Wirtschaftsgut betrachtet. AutorInnen dürfen ihre Sendungen/Beiträge deshalb nur dann freischalten, wenn sie keine "Gema-Musik" beinhalten.
Vielleicht wendest du dich direkt an die AutorInnen und fragst dort nach; sie hätten zukünftig die Möglichkeit, beispielsweise Musik zu verwenden, die unter einer geeigneten Creative-Commons-Lizenz (http://de.creativecommons.org/) steht und dann die Beiträge/Sendungen frei zugänglich zu machen.

MitarbeiterInnen Freier Radios können über den internen Bereich unverändert Beiträge über den Sendungsaustausch herunterladen.
Brief description 1. Die Nähstuben von Tschibo in Bangladesch
2. Kinderarbeit in Indien bringt Profit für Bayer
3. "Verhandeln" über das Kosovo
Type Magazin
Language deutsch
Subject area Politics/Information
Series zip-fm - Gesamtsendung
Production Date 26.10.2005
Author/s Radio Z
Radio Radio Z, Nürnberg 95,8 MHz
Kopernikusplatz 12
90459 Nürnberg
fon: 0911/45006-0, fax: 0911/45006-77
z(at)radio-z.net
Length 30:31 minutes
Name/Size 20051026-zipfmvom-10451.mp3 / 14305 kB
File type MPEG-1 Layer 3, 64 kbit/s, Mono, (44100 kHz)
Date 26.10.2005/15:34
Lizenz keine
Script Hallo zu Zip-FM, dem Politik und Infomagazin der Freien Radios am Mittwoch, den 26. Oktober 2005. Heute zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg.

Die heutigen Themen:

Weltweit sind Menschen von kapitalistischer Ausbeutung betroffen. Besonders menschenverachtend sind die Produktionsbedingungen im Trikont. Von den billigen Arbeitskräften, die unter erbärmlichen Bedingungen schuften müssen, profitieren auch deutsche Konzerne. Im ersten Beitrag heute geht es um die Forderungen von NäherInnen aus Bangladesh, die für den Tchibo Konzern arbeiten.

Auch im zweiten Beitrag geht es um Ausbeutung. Diesmal um Kinderarbeit. Der Bayer-Konzern gibt vor, mit einem Programm dafür zu sorgen, dass auf den Feldern seiner Zulieferer keine Kinder mehr arbeiten müssen. Wie weit es damit her ist könnt ihr im zweiten Beitrag hören.

Seit Ende des NATO-geführten Kosovo-Krieges ist der Status des Kosovo ungeklärt. Nun hat der UNO-Sicherheitsrat Verhandlungen für die Klärung des künftigen Status des Kosovo zugestimmt.
Bislang steht der Kosovo unter UN-Verwaltung und NATO-Soldaten, darunter auch die Bundeswehr, sind dort stationiert. Wie die Europaabgeordneten Tobias Pflüger und Gisela Kallenbach die Verhandlungen bewerten, erfahrt ihr im letzten Beitrag.


Beitrag 1:

Tschibo gehört zu den sogenannten Billiganbietern, die Massenware zu Niedrigstpreisen auf den Markt werfen. Produziert wird bevorzugt in sogenannten Billiglohnländern. Dieses Jahr haben Arbeiterinnen in Bangladesch auf die miserablen Arbeitsbedingungen von Tschibo-Zulieferern aufmerksam gemacht.Die Organisation Netz e.V. und die Kampagne für saubere Kleidung unterstützen deren Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen. Derzeit führen sie mit zwei betroffenen Frauen aus Bangladesch eine Veranstaltungsrundreise durch. Lisa Häge von Wüste Welle Tübingen sprach mit Dirk Saam von der Kampagne für saubere Kleidung.


Beitrag 2:

ANMOD
Der deutsche Chemiekonzern Bayer ist weltbekannt. Er gibt auch vor Gutes zu tun. So sieht das Programm „Glückliche Ernte“ vor, dass Kinder, die bislang auf den Feldern von Bayer-Zulieferfirmen für Saatgut zu ausbeuterischen Bedingungen arbeiten, in die Schule gehen. Das Problem ist, dass das Gute nicht so richtig ankommt. Nachforschungen, die das Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben hat, belegen, dass nach wie vor viele Kinder auf den Feldern der Bauern arbeiten, die das gewonnene Saatgut an Bayer verkaufen. Radio Lora München sprach mit Jens Elmer vom Eine Welt Netz NRW.



Beitrag 3:

Radio Corax

Am Montag hat der UNO-Sicherheitsrat Verhandlungen für die Klärung des künftigen Status des Kosovo zugestimmt. Damit werden international kontrollierte Gespräche zwischen Pristina und Belgrad, über die Zukunft der serbischen Provinz eingeleitet. Seit Ende des NATO-Krieges 1999 steht das Kosovo unter UN-Verwaltung. NATO-Soldaten - darunter auch die Bundeswehr - sind dort für die Sicherheit zutändig. Stefan Tenner von Radio Corax sprach darüber mit den Europaabgeordneten Tobias Pflüger und Gisela Kallenbach.

Das war Zip FM – Das Magazin der freien Radios, vom 26. Oktober 2005. Zusammengestellt von Radio Z aus Nürnberg.

 
                
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